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Steve Jobs und sein Lebenswerk

Es kann wohl ohne Übertreibung gesagt werden, dass im Jahr 2011 einer der bekanntesten Männer in der digitalen Welt verstarb. Jeder kennt sein Markenzeichen, den angebissenen Apfel und die Marke Apple. Viele Neuerungen wurden durch in ins Leben gerufen und das Imperium entstand durch seine Intelligenz und seinen Mut zum Risiko. Kaum drei Wochen nach seinem Tod kam die einzige autorisierte Biografie des Mannes auf den Markt. Mittlerweile wurde das Werk ins Deutsche übersetzt und ist ein Renner in den Buchhandlungen.

Der Schriftsteller Walter Isaacson begleitete den Mann mehrere Jahre lang und mit der Unterstützung der ganzen Familie konnte er diese Autobiografie schreiben. Wenn man auch denken mag, dass das Werk ausschließlich Lob über den Mann beinhaltet, dann täuscht man sich. Es wird auch kritisch über ihn berichtet und er steht dabei nicht nur gut da. So legte er in jungen Jahren keinen Wert auf sein Äußeres und dies schlug sich auch auf die Körperhygiene nieder. Er wirkte ungepflegt und im Buch wird sogar geschrieben, dass er unangenehm roch.

Ein gewisser Größenwahn wird Steve Jobs von Walter Isaacson ebenfalls bescheinigt. Sein Ego war so groß, dass er als Einzelkämpfer auftrat und der Erfolg bei der Vermarktung seiner Produkte gab ihm recht. Selbst die unschöne Tatsache, dass er seine Stieftochter verleugnete wird, in dem Buch aufgegriffen. Aber auch die Liebe zu seinen Kindern und die Härte gegen sich selbst. Den Kampf gegen den Krebs hat er zwar mutig aufgenommen, ihn allerdings dann leider auch verloren.

Steve Jobs Mut zeigt alleine die Tatsache, dass er sich aus dem Geschäft zurückzog und die Öffentlichkeit über seine schwere Erkrankung unterrichtete. Alle Stationen seines Lebens wurden von Walter Isaacson beleuchtet und wahrheitsgemäß niedergeschrieben. Das Werk ist nicht nur eine Lektüre für Kenner der IT-Branche.